[{"data":1,"prerenderedAt":772},["ShallowReactive",2],{"/de-de/blog/what-is-open-source-software":3,"navigation-de-de":36,"banner-de-de":439,"footer-de-de":449,"blog-post-authors-de-de-GitLab Germany Team":653,"blog-related-posts-de-de-what-is-open-source-software":668,"blog-promotions-de-de":707,"next-steps-de-de":762},{"id":4,"title":5,"authorSlugs":6,"body":8,"categorySlug":9,"config":10,"content":14,"description":8,"extension":25,"isFeatured":12,"meta":26,"navigation":27,"path":28,"publishedDate":20,"seo":29,"stem":33,"tagSlugs":34,"__hash__":35},"blogPosts/de-de/blog/what-is-open-source-software.yml","What Is Open Source Software",[7],"gitlab-germany-team",null,"open-source",{"slug":11,"featured":12,"template":13},"what-is-open-source-software",false,"BlogPost",{"title":15,"description":16,"authors":17,"heroImage":19,"date":20,"body":21,"category":9,"tags":22},"Open Source & OSS: Was es ist, was es dir bringt","Der ultimative Open-Source-Software-Guide: OSS Definition, Beispiele, Projekte, Empfehlungen und Hilfe bei der Umsetzung.",[18],"GitLab Germany Team","https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1749690483/Blog/Hero%20Images/blog-image-template-1800x945__11_.png","2025-04-02","# Open Source & OSS: Was es ist und was es dir bringt\n\nUm Open-Source-Software (OSS) ranken sich viele Missverständnisse und scheinbare Widersprüche.\n\nEinerseits stieg die Zahl der Unternehmen in Deutschland, die OSS nutzen, alleine zwischen 2019 und 2023 um knapp 15 %: über drei Viertel aller Betriebe nutzen heute zumindest teilweise Open-Source-Software.  Und sogar die weltweit führende Unternehmensberatung PWC urteilte angesichts dieser Entwicklung: „Open-Source-Software ist mittlerweile der Stand der Technik in der deutschen Wirtschaft.”\n\n> **Über 6,4 Mio. Builds pro Monat: So transformiert Siemens seine Softwareentwicklung mit GitLab** Über 40.000 Entwickler(innen) bei Siemens nutzen GitLab, um weltweit zusammenzuarbeiten und jeden Monat mehr als 6,4 Millionen Software-Versionen automatisch bereitzustellen. Erfahre, wie eine offene DevOps-Kultur und eine zentrale Plattform die Effizienz und Sicherheit steigern. [Erfolgsstory lesen](https://about.gitlab.com/de-de/customers/siemens/)\n\nAndererseits aber fällt vielen Betrieben die praktische Einbindung von OSS in ihre IT-Struktur und Prozesse schwer. Wie auch Computer Weekly in einem ausführlichen Spezial zum Thema klarstellte: „Der Einsatz von OSS stellt insbesondere mittelständische Unternehmen häufig vor erhebliche Herausforderungen. Ohne [...] Initialinvestition wird jedes Open-Source-Projekt scheitern, ehe es begann.”\n\nDas freilich scheint der beliebten Vorstellung zu widersprechen, dass OSS sich gerade deswegen rechne, weil sie nichts koste.\n\nWie passen diese beiden Perspektiven zusammen? In diesem Artikel helfen wir dir, Antworten auf diese Frage zu finden. Wir erklären, welche Vorteile du aus OSS ziehen kannst, was dich OSS in der Praxis kostet und wie du Umsetzungsschwierigkeiten überwindest.\n\nZunächst aber:\n\n## Was bedeutet Open Source?\n\nÜblicherweise betrachten wir Open Source und Open-Source-Software als Synonyme. Aber die damit verbundene Idee – der freie Austausch bestimmter Technologien, Ideen und Konzepte – existiert schon sehr viel länger.\n\nEines der frühesten und am häufigsten angeführten Beispiele stammt aus den frühen Jahren der amerikanischen Automobilindustrie. Für einen gewissen Zeitraum beschlossen die Hersteller, neue Entwicklungen nicht zu patentieren. Der Gedanke dahinter war, dass es besser für alle Beteiligten sein könnte, wenn der Markt als Ganzes wächst. Auch heute arbeiten konkurrierende Automobilproduzenten zusammen an Open-Source-Projekten.\n\nIn den 1950ern und -60ern teilte auch IBM seine Software-Geheimnisse mit der Welt. Das war seinerzeit ein äußerst innovativer Schachzug. Doch muss man der Ehrlichkeit halber hinzufügen, dass Software damals als nahezu wertlos galt und das Unternehmen sein Geld mit dem Vermieten seiner Hardwarekomponenten verdiente.\n\nDiese frühen Open-Source-Beispiele haben eines gemeinsam: Statt die Ergebnisse der eigenen Forschungsarbeit vor anderen Betrieben zu schützen, wurden sie großzügig der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.\n\n## Open-Source-Software: Definition\n\nIm Softwarebereich entfaltete der Open-Source-Gedanke eine Wirkung, die weit über die Grenzen der Branche hinausging.\n\nIn Open-Source-Projekten wie den Open-Source-Seeds – Saatgut, welches ganz gezielt nicht patentiert wird – lebt er bis heute in vielen Bereichen weiter (wohl auch deswegen, weil sich genetische Codes sehr leicht als Software betrachten lassen).\n\nDie  Definition von Open-Source-Software lautet:\n\n**Eine Software kann als Open Source bezeichnet werden, wenn ihr Quellcode offen geteilt wird und eingesehen und verändert werden kann. Anderen Programmierern steht es frei, abgeleitete Werke aus ihr zu erstellen oder die Software in ihre eigenen Projekte einzubauen.**\n\nDiese Open-Source-Software-Definition schließt noch nicht alle Details mit ein. Auch gibt es ein paar Feinheiten bei der Frage von Lizenzen zu beachten – auf diese werden wir später im Artikel noch genauer eingehen. Als Einstieg in die Thematik aber ist sie bereits sehr präzise und umfassend.\n\n## Ist OSS immer kostenlos?\n\nNein. Dieses Missverständnis rankt sich bis heute um die OSS-Thematik. Dabei wurde der Name „Open Source” bewusst gewählt, weil der ursprüngliche – „Free Software” - sich bereits als zu missverständlich erwiesen hatte.\n\nSo ist es durchaus denkbar, dass du ein Open-Source-Produkt zu einem Premium-Preis verkaufst. Solange du den Quellcode dabei offenlegst, ist das wichtigste Kriterium erfüllt.\n\nZugegebenermaßen wird Open-Source-Software in der Regel tatsächlich kostenfrei angeboten. Die meisten professionellen Anbieter basieren ihr Erlösmodell inzwischen nicht mehr auf dem Verkauf von Lizenzen, sondern auf Dienstleistungen rund um das Produkt.\n\nOpen-Source-Software versteht sich als ein Instrument für Transparenz und Innovation. Als solches folgt es auch weiterhin den Leitlinien der Free Software – auch wenn es inzwischen nicht mehr unter diesem Banner läuft.\n\nSehen wir uns die Entwicklung von Closed Software zur Free Software und von dort zur Open-Source-Philosophie ein wenig genauer an.\n\n## Von Closed Software zu Free Software\n\nFree Software ist ein Begriff aus den frühen 1980ern. Er entstand, da immer mehr Entwickler(innen) es als unethisch betrachteten, dass ihre Arbeit von großen Unternehmen oder sogar Bildungseinrichtungen wie Universitäten kommerziell verwertet wurde.\n\nAls IBM seine Betriebssysteme mit der Welt teilte, stand dahinter weder Idealismus noch Profitdenken. Es war eine Entscheidung, die nahezu nebenbei getätigt wurde und an die wohl nur wenige der Beteiligten allzu viele Gedanken verschwendeten. Doch schon bald war eine rege Industrie um den Verkauf von Softwarelizenzen zu teilweise extrem hohen Preisen entstanden. Diese kostenpflichtigen Lösungen, deren Quellcode als Betriebsgeheimnis gehütet und mit Patenten geschützt wurde, bezeichnet man als „Closed Software” oder auch als „proprietäre” (mit einem Besitzanspruch verbundene) Software.\n\nDank des Einsatzes führender proprietärer Software erlangten finanzkräftige Betriebe oftmals einen deutlichen Wettbewerbsvorsprung. Kleine Konkurrenten mit guten Ideen, aber einem geringen Budget, gerieten demgegenüber ins Hintertreffen.\n\nFreie Software sollte allen zur Verfügung stehen. Durch das Freilegen des Source Codes wurde es möglich, die Funktionalität in eigene Software-Lösungen einzubauen und somit die Effizienz in der Software-Entwicklung zu steigern.\n\n## Von Free Software zu Open-Source-Software\n\nDe Begrifflichkeit von „Free Software” war von Anfang ein Problem. „Free” sollte sich auf die freie Verwendung beziehen, nicht auf eine kostenlose Nutzung. Um diesen Gedanken klarer hervorzuheben, entschied man sich schließlich für eine Umbenennung.\n\n„Open Source” drückt genau aus, worum es wirklich geht – nämlich um den Quellcode, der die Grundlage der Funktionalität bildet.\n\nHeute koexistieren beide Konzepte und ihre Schwerpunkte unterscheiden sich marginal:  Die Free-Software-Community beispielsweise versteht sich als philosophisches und politisches Fundament für die gesamte Branche, auf der letzten Endes auch konkreter gefasste Konzepte wie OSS (Open-Source-Software) aufbauen.\n\n## Open-Source-Software: Beispiele\n\nEs gibt inzwischen unzählige Beispiele für die Verwendung von Open Source in der Entwicklung neuer Software.\n\nDas erste Beispiel, mit dem die meisten Privatnutzer(innen) konfrontiert wurden, war zweifelsohne der Firefox-Internetbrowser. Vor dem Markteintritt war der Markt zunächst von einem Browser dominiert worden, der kostenlos, aber nicht Open Source war (Altavista), dann von einem, der fest mit dem proprietären Microsoft Windows Betriebssystem verbunden war (Internet Explorer). Firefox bot eine hervorragende und für seine vielen Add-ons gepriesene Open-Source-Alternative.\n\nSeitdem ist Open Source zum dominanten Distributions- beziehungsweise Lizenzierungsmodell aufgestiegen. Das Online-Wirtschaftsmagazin Deutsche Startups hat für verschiedene Branchen eine hervorragende Übersicht zusammengestellt:\n\n**Entwicklungswerkzeuge:** Python, Ruby und OGC sind Beispiele für Open-Source-Tools, auf die Entwickler zurückgreifen können.\n\n**Datenbanken:** MySQL, die führende Datenbanklösung weltweit, ist als Open Source angelegt. Gleiches gilt auch für konkurrierende Produkte wie PostgreSQL oder MongoDB. Anverwandte Lösungen wie [Kubernetes](https://about.gitlab.com/de-de/solutions/kubernetes/) sind ebenfalls Open-Source-Software, genauso wie der Dateimanager FreeCommander.\nGrafikdesign und Multimedia: GIMP oder Blender sind hervorragende Tools für alle, denen lizenzpflichtige, proprietäre Produkte zu teuer sind. Der VLC-Mediaplayer stellt die Funktionalität der meisten Nicht-Open-Source-Player in den Schatten.\n\n**Webtechnologie:** Einige grundlegende Technologien wie PHP erfüllen die Kriterien von Open Source.\n\n**Anderes:** LibreOffice und OpenOffice sind komplett als Open-Source-Anwendungen angelegt. Das E-Mail-Verwaltungsprogramm Thunderbird läuft ebenfalls unter einer Open-Source-Lizenz.\n\n## Was erhoffen sich Unternehmen von Open-Source-Software?\n\nVielleicht denkst du auch darüber nach, die IT deines Unternehmens so weit wie möglich auf eine Open-Source-Basis zu stellen. Damit stehst du, wie bereits erwähnt, nicht alleine da. Genau genommen sind Firmen, die ausschließlich auf proprietäre Lösungen setzen, inzwischen zur Minderheit geworden.\n\nFür die meisten Unternehmen spielen dabei die folgenden Überlegungen eine zentrale Rolle:\n\nOpen-Source-Software kann dazu beitragen, deine IT-Kosten zu senken.\nOpen-Source-Software ist flexibel und kann somit einfacher an persönliche Bedürfnisse angepasst werden.\n\nOpen-Source-Software genießt den Ruf, weniger Speicherkapazität zu verbrauchen und somit die Leistungsfähigkeit des Systems zu verbessern.\n\nOpen-Source-Software gilt als innovativer und anpassungsfähiger an sich wandelnde Marktbedingungen.\n\nWie nehmen sich diese vermeintlichen Vorteile in der Praxis aus? Werfen wir einen genaueren Blick auf OSS als Faktor in deinem Unternehmen.\n\nEinen Punkt können wir dabei nicht genug betonen:\n\n## OSS ist kein Business-Modell\n\nWie erwähnt erhoffen sich Unternehmen viel von OSS und sind enttäuscht darüber, wenn sich diese Erwartungen nicht erfüllen. Vor allem die finanziellen Auswirkungen stellen sich oftmals ganz und gar nicht so dar, wie erwartet.\n\nAuf die genauen Gründe dafür gehen wir noch genauer ein. Du solltest dir aber immer vor Augen führen, dass Open Source an sich niemals ein Geschäftsmodell darstellt, nicht einmal für die Unternehmen, die Software unter einer Open-Source-Lizenz vertreiben!\n\nOpen-Source-Software ist ein Konzept, das aus der Informations- und Datenfreiheitsbewegung stammt. Es erleichtert bestimmte Methoden und Vorgehensweisen, macht andere aber möglicherweise komplexer und aufwendiger.\n\nDu kannst Open Source nutzen, um deinen Geschäftserfolg zu steigern. Die Konzepte dafür aber musst du immer noch selbst entwickeln.\n\n## Warum manche Unternehmen trotzdem auf proprietäre Lösungen setzen\n\nDer Siegeszug von Open Source ist unbestreitbar. Letzten Endes lässt er sich auch damit begründen, dass kostenlose Software nahezu immer eine unwiderstehliche Anziehungskraft ausübt; sogar dann, wenn es vollkommen klar ist, dass der „Preis Null” teilweise teuer erkauft werden muss.\n\nUnd dennoch lebt Closed Software auch weiterhin fort. Wie kommt es dazu?\n\nZum einen bleibt es ungemein zufriedenstellend, wenn ein Softwarepaket so umfassend ist, dass es nicht nur sofort benutzt werden kann, sondern gleich alle erforderlichen Komponenten mitliefert. In vielen Bereichen sind proprietäre Produkte schlicht professioneller und umfassender. LibreOffice und Open Office sind hervorragend. An Office aber reichen sie noch immer nicht heran.\n\nWas noch schwerer wiegt: Bei OSS kommt es leichter zu Kompatibilitätsproblemen. Das ist bei Dokumenten wie Word noch zu verschmerzen. Bei komplexeren Fällen aber kann es den Entwicklungsprozess langsamer, fehleranfälliger oder sogar unmöglich machen.\n\nUnd obwohl manche Closed-Software-Anbieter langsamer auf Kundenanfragen reagieren als ihre Open-Source-Gegenspieler, so zeichnen sich andere durch prompte Reaktionen und schnelle Updates aus. Trotzdem ist es immer beruhigend, wenn dir bei Schwierigkeiten ein direkter Ansprechpartner zur Verfügung steht (weswegen dieser Aspekt inzwischen auch bei vielen OSS-Produkten berücksichtigt wird).\n\n## Die wahren Vorteile von Open-Source-Software\n\nEinige der von Unternehmer(innen) erwarteten Vorteile von Open Source sind durchaus berechtigt: So erhöht OSS in der Tat die Transparenz der verwendeten Software. Da du den Quellcode einsehen kannst, kannst du ihn nun potentiell nach deinem Geschmack anpassen, erweitern oder kürzen. Du kannst ihn in Software-Pakete einbauen, die du selbst entwickelst und damit den Aufwand deutlich reduzieren.\n\nAuch zeichnen sich viele Open-Source-Programme durch eine hohe Innovationskraft aus. Die dahinter stehenden Communities sind dynamisch, offen und helfen Neulingen in der Regel gerne.\n\nDarüber hinaus sind noch die folgenden Vorteile zu nennen:\n\nDurch die ständige praktische Prüfung durch andere Anwender(innen) erhalten die Entwickler(innen) der Software einen stetigen Feedback-Strom, der als Ausgangspunkt für Updates oder neue Versionen dienen kann.\nLangfristige Anwendbarkeit: Kommerzielle, proprietäre Software wird oftmals so schnell wie eine schlecht laufende Fernsehserie wieder vom Markt genommen, wenn sich der Verkaufserfolg nicht einstellt. Open-Source-Projekte sind nicht an solche Erwägungen gebunden und können auch über die ursprünglichen Entwickler hinweg Bestand haben.\n\nIst OSS tatsächlich kostengünstiger? Wir meinen: Es kommt auf das konkrete Beispiel an, aber in der Regel schon.\n\nOSS verursacht zusätzliche Kosten durch die Notwendigkeit von Schulungeneiner genaueren Zusammenstellung der Komponenten sowie einer feinen Abstimmung zwischen den Bausteinen. Gerade bei sehr teuren Einzelplatzlizenzen aber bleibt OSS die günstigere Alternative.\n\n## Die drei Lizenzmodelle von Open-Source-Software\n\nAn dieser Stelle macht aus unserer Sicht ein kleiner Einschub Sinn. Denn es könnte inzwischen der Eindruck entstanden sein, dass OSS als offenes, oftmals kostenlos angebotenes Produkt im Widerspruch zu Lizenzmodellen steht.\n\nDem ist aber nicht so. In Wahrheit ist auch Open-Source-Software nahezu immer mit einer bestimmten Lizenz verbunden. Diese Lizenzen regeln die Weiterverwendung der Software und sind sogar von essenzieller Bedeutung dafür, dass die Grundgedanken der Open-Source-Bewegung auch tatsächlich gewahrt bleiben.\n\nDie folgenden drei Lizenzen sind üblich:\n\n**Copyleft-Lizenz:** Hierbei handelt es sich um die strengste Lizenz. Sie schützt die ursprünglichen Freiheiten der Software und zwingt alle Nutzer(innen) der Software, jedwede Folgeprodukte unter den selben Lizenzbedingungen zu vertreiben oder anzubieten.\n\n**Beschränkte Copyleft-Lizenzen:** Bei manchen Produkten kann die Lizenz der Bearbeitungen teilweise abweichen. Dies räumt den Anwender(inne)n und Entwickler(inne)n mehr Freiheiten ein.\n\n**Permissive Lizenzen:** Kommen ohne Anweisungen aus. Was für OSS bedeutet, dass es den Bearbeiter(innen) frei steht, welche Lizenzbedingungen für die Ergebnisse ihrer Arbeit gelten sollen.\n\nBei allen Lizenzen kannst du für deine Produkte und deine Arbeit Geld verlangen. Darauf gehen wir  gleich noch ein.\n\n## Open Source & Agile-Methodik\n\nEin wichtiger Grund, warum Open Source in der Softwareentwicklung nahezu sofort auf ein so breites und positives Echo gestoßen ist, liegt in seiner Nähe zur agilen Methodik.\n\nBei [Agile Delivery](https://about.gitlab.com/de-de/solutions/agile-delivery/) steht ein Prozess im Fokus, bei dem durch das fortlaufende Einholen von Daten und einer Formalisierung des Austauschs im Team schnell und regelmäßig funktionierende Prototypen entwickelt werden.Diese dienen dann wiederum als Basis für weitere Optimierungen.\n\nIn beiden Ansätzen stehen Transparenz, Offenheit, schnelles Agieren, Teamarbeit, Kundenorientierung und ein schneller Weg zum fertigen Produkt im Mittelpunkt. Im Gegensatz zu proprietären Lösungen sind Open-Source-Produkte niemals wirklich fertig, sondern immer nur ein Zwischenstand.\n\nDu wirst feststellen, dass es dir deutlich leichter fällt, OSS in deinem Betrieb einzuführen, wenn du bereits Erfahrungen mit agilen Methoden gemacht hast.\n\n## Fallbeispiel 1: Linux\n\nDie möglicherweise bekannteste Open-Source-Software überhaupt ist Linux.\n\nLinux ist zu 100 % Open Source und der Quellcode ist somit frei einsehbar. In einer faszinierenden Entwicklung hat sich hieraus eine Vielzahl sogenannter „Distributionen” herausgebildet. Darunter versteht man eine bestimmte Konfiguration von Linux mit einer eigenen Anwendungsoberfläche und einer Palette zugehöriger Tools.\n\nLinux weist gegenüber Windows eine Vielzahl genau derjenigen Vorteile auf, die wir oben genannt haben: Es ist deutlich effizienter/schneller, flexibler und günstiger. Gerade seine einzigartige Anpassungsfähigkeit hat ihm zur Führerschaft im Serverbereich verholfen.\n\nGleichzeitig aber ist es auch komplizierter, sowohl was die Installation und den praktischen Einsatz angeht, und auf ein gut vorbereitetes IT-Team angewiesen.\n\nDas Besondere an Linux ist, dass die verschiedenen Distributionen unter unterschiedlichen Lizenzen vertrieben werden. So gibt es komplett kostenlose und sehr minimalistisch gehaltene Versionen; Varianten, die auf innovative Entwickler zugeschnitten sind; und zu guter Letzt Komplettpakete, die genauso komfortabel und komplett sind wie kommerzielle Closed Software (und entsprechend auch deutlich teurer).\n\nLinux ist ein Paradebeispiel dafür, wie vielseitig Open Source in der Praxis sein kann.\n\n## Fallbeispiel 2: GitLab\n\nAuch GitLab wurde von Anfang an und aus Überzeugung als Open-Source-Projekt angelegt.\n\nWas bedeutet OSS für uns konkret?\n\n*Der Quellcode von GitLab wurde unter einer MIT Open-Source-License veröffentlicht und kann frei eingesehen werden.\nWir freuen uns immer über Vorschläge zu Verbesserungen oder Erweiterungen. Im [GitLab-Forum](https://forum.gitlab.com/c/community/gitlab-for-open-source/49) findest du darüber hinaus andere Entwickler(innen), mit denen du dich spezifisch zu Open-Source-Themen austauschen kannst.\nMit dem GitLab-Development-Kit bieten wir eine Möglichkeit an, selbst aktiv den Quellcode an persönliche Präferenzen und Bedürfnisse anzupassen.\nIn unseren Repositories liegen unzählige Open-Source-Projekte.\nMit dem GitLab-for-Open-Source-Program unterstützen wir das Anlegen neuer OSS-Projekte, von denen die gesamte Community profitiert.*\n\nBei GitLab ist Open Source keine trockene Theorie. Beeindruckend ist zum Beispiel wie sich der Content-Management-Anbieter Drupal zu seinem 20-jährigen Jubiläum neu erfand und seine Dienstleistungen mit GitLab für neue Zielgruppen öffnete. Mehr dazu findest du in unserem Artikel über GitLab-Open-Source-Case-Studies.\n\nGerne stellen wir dir eine kostenlose [GitLab-Test-Lizenz](https://gitlab.com/-/trials/new) zur Verfügung.\n\n## OSS: Herausforderungen bei der Umsetzung\n\nAus der Sicht von Computer Weekly liegt der Hauptgrund dafür, dass viele Open-Source-Projekte in der Umsetzung scheitern, darin, dass nicht ausreichend Expertise im Unternehmen vorhanden ist.\n\nAus der Sicht des Magazins „müssen Unternehmen bereits vorab Zeit und Ressourcen investieren, um die erforderlichen Fähigkeiten und Kenntnisse aufzubauen oder externe Unterstützung in Anspruch zu nehmen – ob nun über einen Partner oder das Recruiting neuer Fachkräfte.”\n\nComputer Weekly betont auch, dass einer der potenziellen Vorteile von OSS – die Dynamik der Community und die Vielzahl von Lösungen, die nahezu täglich erscheinen – für manche Betriebe zu einem Nachteil werden kann. Beispielsweise, wenn die Optionen nicht mehr überschaubar sind und vor allem die Zusammenstellung der richtigen Komponenten sich als zu komplex und aufwändig gestaltet.\n\nDie Expertin Marieke Merkle empfiehlt deswegen ein Risk Mapping:\n\n„Bei einem solchen werden die Risiken identifiziert, welche mit dem konkreten im Unternehmen bereits erfolgenden oder geplanten Einsatz von Open-Source-Software verbunden sind. Auf dieser Grundlage kann ein Compliance-Prozess zunächst für denjenigen Einsatzbereich aufgebaut werden, bei welchem die größten Risiken bestehen. Im Anschluss kann die Compliance-Struktur sodann auf weitere Einsatzbereiche von Open-Source-Software ausgedehnt werden.”\n\n## Wie sieht die Zukunft von OSS aus?\n\nVorhersagen im IT-Bereich sind generell schwierig. In diesem Fall aber deuten sich doch einige klare Trends an:\n\nOSS wird weiter alle Bereiche der Industrie erreichen. Chief Visionary Officer der Firma Telmekom, Sergio Vemic, sagt dazu: „Ich glaube, dass Open Source in Zukunft immer wichtiger wird. Immer mehr Menschen werden sich damit beschäftigen, werden sie weiterentwickeln und pushen. Auch Firmen, die heute proprietäre Software anbieten, werden sich überlegen, diese künftig vielleicht als Open Source zu veröffentlichen.”\n\nOSS wird einen erheblichen Schub erfahren durch die weltweite Bevorzugung von Open-Source-Produkten im öffentlichen Sektor. Die Europäische Union nimmt hier bereits eine Vorreiterrolle ein.\n\nIn einigen Schlüsselindustrien wird OSS sich zu einer ernstzunehmenden Alternative zu Closed Software entwickeln. Dazu zählen zum Beispiel Edge Computing, [DevOps](https://about.gitlab.com/de-de/solutions/devops-platform/), Container-Orchestrierung sowie natürlich KI.\n\nGleichzeitig sehen einige Experten, dass bei vielen Investoren eine zunehmende Skepsis besteht, ob diese Projekte tatsächlich eine nennenswerte Rendite abwerfen können. Wir haben es bereits erwähnt: Open Source ist kein Business-Modell – aber es kann gelegentlich durchaus einem lohnenswerten Geschäft im Weg stehen! Es bleibt also weiterhin spannend.\n\n## Was sind die Potentiale von OSS und KI?\n\nKünstliche Intelligenz und Open-Source-Software sind die vielleicht stärksten aktuellen Trends im Bereich der Softwareentwicklung. So kann es kaum verwundern, dass sich eine gemeinsame Betrachtung lohnt.\n\nDas Institut für Innovation und Technik in Berlin stellt hierzu die alles entscheidende Frage: „Was bedeutet Open Source für Künstliche Intelligenz (KI)?” Die Analyse geht auf einige faszinierende Fälle ein, in denen Künstliche Intelligenz in der Open-Source-Software-Entwicklung bestimmte Projekte ermöglicht  hat, die in einem proprietär-kommerziellen Umfeld schlicht nicht zustande gekommen wären. Dazu gehört unter anderem ein Übersetzungs-Tool für verschiedene afrikanische Sprachen.\n\nSchon heute gibt es auch für Entwickler eine Vielzahl von OSS-Lösungen mit einem signifikanten KI-Anteil. Dazu gehören FauxPilot (Entwicklungstool), DALL-E (Text-to-Word-Anwendung) oder PaddleNLP (NLP-Bibliothek). Weitere KI- & OSS-Beispiele finden sich in einem Artikel der Computerwoche.\n\nMan kann aber auch fragen: Was bedeutet Künstliche Intelligenz für Open Source? Avi Press, CEO von Scarf, einem Unternehmen an der Schnittstelle zwischen KI, OSS und Kund(inn)en, meint dazu:\n\n„Ein zunehmender Anteil des (Open-Source- und sonstigen) Codes, auf den wir uns verlassen, wird von KI und nicht von Menschen geschrieben werden ... und wir wissen noch nicht, wie wir mit all den Auswirkungen einer Welt umgehen sollen, in der Menschen nicht die einzigen Hauptakteure sind.”\n\nEines steht fest: KI und OSS werden beide wachsen und sie werden gemeinsam wachsen. Die Ergebnisse aber werden zumindest teilweise das, was wir uns vorstellen können, um ein Vielfaches übersteigen.\n\n## Werden wir jemals ganz ohne Closed Software auskommen?\n\nDiese Vermutung bietet sich angesichts der oben genannten Entwicklungen und Tendenzen geradezu an.\n\nSicher ist, dass OSS entweder als eigenständiges Produkt oder Komponente einer größeren Software-Architektur an Bedeutung gewinnen wird. Genau so sicher ist aber, dass es auch in Zukunft Bereiche geben wird, in denen Unternehmen auf Closed Software setzen werden:\n\nTechnologien, mit denen sich in einem proprietären Umfeld höhere Gewinne erzielen lassen.\nTechnologien, die selbst entwickelt und nun intern genutzt werden und die einen signifikanten Vorsprung gegenüber der Konkurrenz gewährleisten.\nTechnologien, bei denen ein extrem hohes Maß an [Sicherheit / Security Compliance](https://about.gitlab.com/de-de/solutions/application-security-testing/) gefordert ist. Es scheint unwahrscheinlich, dass Banken in absehbarer Zeit auf einen breiten oder gar exklusiven Einsatz von OSS setzen werden.\n\nEs gibt allerdings bereits Bemühungen, Schwachpunkte von OSS systematisch auszumerzen. Wenn diese greifen, steht einer noch weitflächigeren Verwendung von Open Source auch in sicherheitskritischen Industrien nichts mehr im Weg.",[23,24],"education","open source","yml",{},true,"/de-de/blog/what-is-open-source-software",{"ogTitle":15,"ogImage":19,"ogDescription":16,"ogSiteName":30,"noIndex":12,"ogType":31,"ogUrl":32,"title":15,"canonicalUrls":32,"description":16},"https://about.gitlab.com","article","https://about.gitlab.com/blog/what-is-open-source-software","de-de/blog/what-is-open-source-software",[23,9],"CQP-0_YG6aRhbIgZB4qKCes3DJiOWHqMYph3Iu5RDDw",{"data":37},{"logo":38,"freeTrial":43,"sales":48,"login":53,"items":58,"search":367,"minimal":402,"duo":420,"pricingDeployment":429},{"config":39},{"href":40,"dataGaName":41,"dataGaLocation":42},"/de-de/","gitlab logo","header",{"text":44,"config":45},"Kostenlose Testversion anfordern",{"href":46,"dataGaName":47,"dataGaLocation":42},"https://gitlab.com/-/trial_registrations/new?glm_source=about.gitlab.com/de-de&glm_content=default-saas-trial/","free trial",{"text":49,"config":50},"Vertrieb kontaktieren",{"href":51,"dataGaName":52,"dataGaLocation":42},"/de-de/sales/","sales",{"text":54,"config":55},"Anmelden",{"href":56,"dataGaName":57,"dataGaLocation":42},"https://gitlab.com/users/sign_in/","sign in",[59,86,182,187,288,348],{"text":60,"config":61,"cards":63},"Plattform",{"dataNavLevelOne":62},"platform",[64,70,78],{"title":60,"description":65,"link":66},"Die intelligente Orchestrierungsplattform für DevSecOps",{"text":67,"config":68},"Erkunde unsere Plattform",{"href":69,"dataGaName":62,"dataGaLocation":42},"/de-de/platform/",{"title":71,"description":72,"link":73},"GitLab Duo Agent Platform","Agentische KI für den gesamten Softwareentwicklungszyklus",{"text":74,"config":75},"Lerne GitLab Duo kennen",{"href":76,"dataGaName":77,"dataGaLocation":42},"/de-de/gitlab-duo-agent-platform/","gitlab duo agent platform",{"title":79,"description":80,"link":81},"Gründe, die für GitLab sprechen","Erfahre, warum Unternehmen auf GitLab setzen",{"text":82,"config":83},"Mehr erfahren",{"href":84,"dataGaName":85,"dataGaLocation":42},"/de-de/why-gitlab/","why gitlab",{"text":87,"left":27,"config":88,"link":90,"lists":94,"footer":164},"Produkt",{"dataNavLevelOne":89},"solutions",{"text":91,"config":92},"Alle Lösungen anzeigen",{"href":93,"dataGaName":89,"dataGaLocation":42},"/de-de/solutions/",[95,120,142],{"title":96,"description":97,"link":98,"items":103},"Automatisierung","CI/CD und Automatisierung zur Beschleunigung der Bereitstellung",{"config":99},{"icon":100,"href":101,"dataGaName":102,"dataGaLocation":42},"AutomatedCodeAlt","/de-de/solutions/delivery-automation/","automated software delivery",[104,108,111,116],{"text":105,"config":106},"CI/CD",{"href":107,"dataGaLocation":42,"dataGaName":105},"/de-de/solutions/continuous-integration/",{"text":71,"config":109},{"href":76,"dataGaLocation":42,"dataGaName":110},"gitlab duo agent platform - product menu",{"text":112,"config":113},"Quellcodeverwaltung",{"href":114,"dataGaLocation":42,"dataGaName":115},"/de-de/solutions/source-code-management/","Source Code Management",{"text":117,"config":118},"Automatisierte Softwarebereitstellung",{"href":101,"dataGaLocation":42,"dataGaName":119},"Automated software delivery",{"title":121,"description":122,"link":123,"items":128},"Sicherheit","Entwickle schneller, ohne die Sicherheit zu gefährden",{"config":124},{"href":125,"dataGaName":126,"dataGaLocation":42,"icon":127},"/de-de/solutions/application-security-testing/","security and compliance","ShieldCheckLight",[129,133,138],{"text":130,"config":131},"Application Security Testing",{"href":125,"dataGaName":132,"dataGaLocation":42},"Application security testing",{"text":134,"config":135},"Schutz der Software-Lieferkette",{"href":136,"dataGaLocation":42,"dataGaName":137},"/de-de/solutions/supply-chain/","Software supply chain security",{"text":139,"config":140},"Software Compliance",{"href":141,"dataGaName":139,"dataGaLocation":42},"/de-de/solutions/software-compliance/",{"title":143,"link":144,"items":149},"Bewertung",{"config":145},{"icon":146,"href":147,"dataGaName":148,"dataGaLocation":42},"DigitalTransformation","/de-de/solutions/visibility-measurement/","visibility and measurement",[150,154,159],{"text":151,"config":152},"Sichtbarkeit und Bewertung",{"href":147,"dataGaLocation":42,"dataGaName":153},"Visibility and Measurement",{"text":155,"config":156},"Wertstrommanagement",{"href":157,"dataGaLocation":42,"dataGaName":158},"/de-de/solutions/value-stream-management/","Value Stream Management",{"text":160,"config":161},"Analysen und Einblicke",{"href":162,"dataGaLocation":42,"dataGaName":163},"/de-de/solutions/analytics-and-insights/","Analytics and insights",{"title":165,"items":166},"GitLab für",[167,172,177],{"text":168,"config":169},"Enterprise",{"href":170,"dataGaLocation":42,"dataGaName":171},"/de-de/enterprise/","enterprise",{"text":173,"config":174},"Kleinunternehmen",{"href":175,"dataGaLocation":42,"dataGaName":176},"/de-de/small-business/","small business",{"text":178,"config":179},"den öffentlichen Sektor",{"href":180,"dataGaLocation":42,"dataGaName":181},"/de-de/solutions/public-sector/","public sector",{"text":183,"config":184},"Preise",{"href":185,"dataGaName":186,"dataGaLocation":42,"dataNavLevelOne":186},"/de-de/pricing/","pricing",{"text":188,"config":189,"link":191,"lists":195,"feature":275},"Ressourcen",{"dataNavLevelOne":190},"resources",{"text":192,"config":193},"Alle Ressourcen anzeigen",{"href":194,"dataGaName":190,"dataGaLocation":42},"/de-de/resources/",[196,229,247],{"title":197,"items":198},"Erste Schritte",[199,204,209,214,219,224],{"text":200,"config":201},"Installieren",{"href":202,"dataGaName":203,"dataGaLocation":42},"/de-de/install/","install",{"text":205,"config":206},"Kurzanleitungen",{"href":207,"dataGaName":208,"dataGaLocation":42},"/de-de/get-started/","quick setup checklists",{"text":210,"config":211},"Lernen",{"href":212,"dataGaLocation":42,"dataGaName":213},"https://university.gitlab.com/","learn",{"text":215,"config":216},"Produktdokumentation",{"href":217,"dataGaName":218,"dataGaLocation":42},"https://docs.gitlab.com/","product documentation",{"text":220,"config":221},"Best-Practice-Videos",{"href":222,"dataGaName":223,"dataGaLocation":42},"/de-de/getting-started-videos/","best practice videos",{"text":225,"config":226},"Integrationen",{"href":227,"dataGaName":228,"dataGaLocation":42},"/de-de/integrations/","integrations",{"title":230,"items":231},"Entdecken",[232,237,242],{"text":233,"config":234},"Kundenerfolge",{"href":235,"dataGaName":236,"dataGaLocation":42},"/de-de/customers/","customer success stories",{"text":238,"config":239},"Blog",{"href":240,"dataGaName":241,"dataGaLocation":42},"/de-de/blog/","blog",{"text":243,"config":244},"Remote",{"href":245,"dataGaName":246,"dataGaLocation":42},"https://handbook.gitlab.com/handbook/company/culture/all-remote/","remote",{"title":248,"items":249},"Vernetzen",[250,255,260,265,270],{"text":251,"config":252},"GitLab-Services",{"href":253,"dataGaName":254,"dataGaLocation":42},"/de-de/services/","services",{"text":256,"config":257},"Community",{"href":258,"dataGaName":259,"dataGaLocation":42},"/community/","community",{"text":261,"config":262},"Forum",{"href":263,"dataGaName":264,"dataGaLocation":42},"https://forum.gitlab.com/","forum",{"text":266,"config":267},"Veranstaltungen",{"href":268,"dataGaName":269,"dataGaLocation":42},"/events/","events",{"text":271,"config":272},"Partner",{"href":273,"dataGaName":274,"dataGaLocation":42},"/de-de/partners/","partners",{"backgroundColor":276,"textColor":277,"text":278,"image":279,"link":283},"#2f2a6b","#fff","Perspektiven für die Softwareentwicklung der Zukunft",{"altText":280,"config":281},"the source promo card",{"src":282},"https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1758208064/dzl0dbift9xdizyelkk4.svg",{"text":284,"config":285},"Lies die News",{"href":286,"dataGaName":287,"dataGaLocation":42},"/de-de/the-source/","the source",{"text":289,"config":290,"lists":292},"Unternehmen",{"dataNavLevelOne":291},"company",[293],{"items":294},[295,300,306,308,313,318,323,328,333,338,343],{"text":296,"config":297},"Über",{"href":298,"dataGaName":299,"dataGaLocation":42},"/de-de/company/","about",{"text":301,"config":302,"footerGa":305},"Karriere",{"href":303,"dataGaName":304,"dataGaLocation":42},"/jobs/","jobs",{"dataGaName":304},{"text":266,"config":307},{"href":268,"dataGaName":269,"dataGaLocation":42},{"text":309,"config":310},"Geschäftsführung",{"href":311,"dataGaName":312,"dataGaLocation":42},"/company/team/e-group/","leadership",{"text":314,"config":315},"Team",{"href":316,"dataGaName":317,"dataGaLocation":42},"/company/team/","team",{"text":319,"config":320},"Handbuch",{"href":321,"dataGaName":322,"dataGaLocation":42},"https://handbook.gitlab.com/","handbook",{"text":324,"config":325},"Investor Relations",{"href":326,"dataGaName":327,"dataGaLocation":42},"https://ir.gitlab.com/","investor relations",{"text":329,"config":330},"Trust Center",{"href":331,"dataGaName":332,"dataGaLocation":42},"/de-de/security/","trust center",{"text":334,"config":335},"AI Transparency Center",{"href":336,"dataGaName":337,"dataGaLocation":42},"/de-de/ai-transparency-center/","ai transparency center",{"text":339,"config":340},"Newsletter",{"href":341,"dataGaName":342,"dataGaLocation":42},"/company/contact/#contact-forms","newsletter",{"text":344,"config":345},"Presse",{"href":346,"dataGaName":347,"dataGaLocation":42},"/press/","press",{"text":349,"config":350,"lists":351},"Kontakt",{"dataNavLevelOne":291},[352],{"items":353},[354,357,362],{"text":49,"config":355},{"href":51,"dataGaName":356,"dataGaLocation":42},"talk to sales",{"text":358,"config":359},"Support-Portal",{"href":360,"dataGaName":361,"dataGaLocation":42},"https://support.gitlab.com","support portal",{"text":363,"config":364},"Kundenportal",{"href":365,"dataGaName":366,"dataGaLocation":42},"https://customers.gitlab.com/customers/sign_in/","customer portal",{"close":368,"login":369,"suggestions":376},"Schließen",{"text":370,"link":371},"Um Repositories und Projekte zu durchsuchen, melde dich an bei",{"text":372,"config":373},"gitlab.com",{"href":56,"dataGaName":374,"dataGaLocation":375},"search login","search",{"text":377,"default":378},"Vorschläge",[379,381,386,388,393,398],{"text":71,"config":380},{"href":76,"dataGaName":71,"dataGaLocation":375},{"text":382,"config":383},"Code Suggestions (KI)",{"href":384,"dataGaName":385,"dataGaLocation":375},"/de-de/solutions/code-suggestions/","Code Suggestions (AI)",{"text":105,"config":387},{"href":107,"dataGaName":105,"dataGaLocation":375},{"text":389,"config":390},"GitLab auf AWS",{"href":391,"dataGaName":392,"dataGaLocation":375},"/de-de/partners/technology-partners/aws/","GitLab on AWS",{"text":394,"config":395},"GitLab auf Google Cloud",{"href":396,"dataGaName":397,"dataGaLocation":375},"/de-de/partners/technology-partners/google-cloud-platform/","GitLab on Google Cloud",{"text":399,"config":400},"Warum GitLab?",{"href":84,"dataGaName":401,"dataGaLocation":375},"Why GitLab?",{"freeTrial":403,"mobileIcon":408,"desktopIcon":413,"secondaryButton":416},{"text":404,"config":405},"Kostenlos testen",{"href":406,"dataGaName":47,"dataGaLocation":407},"https://gitlab.com/-/trials/new/","nav",{"altText":409,"config":410},"GitLab-Symbol",{"src":411,"dataGaName":412,"dataGaLocation":407},"https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1758203874/jypbw1jx72aexsoohd7x.svg","gitlab icon",{"altText":409,"config":414},{"src":415,"dataGaName":412,"dataGaLocation":407},"https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1758203875/gs4c8p8opsgvflgkswz9.svg",{"text":197,"config":417},{"href":418,"dataGaName":419,"dataGaLocation":407},"https://gitlab.com/-/trial_registrations/new?glm_source=about.gitlab.com/de-de/get-started/","get started",{"freeTrial":421,"mobileIcon":425,"desktopIcon":427},{"text":422,"config":423},"Erfahre mehr über GitLab Duo",{"href":76,"dataGaName":424,"dataGaLocation":407},"gitlab duo",{"altText":409,"config":426},{"src":411,"dataGaName":412,"dataGaLocation":407},{"altText":409,"config":428},{"src":415,"dataGaName":412,"dataGaLocation":407},{"freeTrial":430,"mobileIcon":435,"desktopIcon":437},{"text":431,"config":432},"Zurück zur Preisübersicht",{"href":185,"dataGaName":433,"dataGaLocation":407,"icon":434},"back to pricing","GoBack",{"altText":409,"config":436},{"src":411,"dataGaName":412,"dataGaLocation":407},{"altText":409,"config":438},{"src":415,"dataGaName":412,"dataGaLocation":407},{"title":440,"button":441,"config":446},"Sieh dir an, wie agentische KI die Softwarebereitstellung transformiert",{"text":442,"config":443},"GitLab Transcend jetzt ansehen",{"href":444,"dataGaName":445,"dataGaLocation":42},"/de-de/events/transcend/virtual/","transcend event",{"layout":447,"icon":448,"disabled":27},"release","AiStar",{"data":450},{"text":451,"source":452,"edit":458,"contribute":463,"config":468,"items":473,"minimal":645},"Git ist eine Marke von Software Freedom Conservancy und unsere Verwendung von „GitLab“ erfolgt unter Lizenz.",{"text":453,"config":454},"Quelltext der Seite anzeigen",{"href":455,"dataGaName":456,"dataGaLocation":457},"https://gitlab.com/gitlab-com/marketing/digital-experience/about-gitlab-com/","page source","footer",{"text":459,"config":460},"Diese Seite bearbeiten",{"href":461,"dataGaName":462,"dataGaLocation":457},"https://gitlab.com/gitlab-com/marketing/digital-experience/about-gitlab-com/-/blob/main/content/","web ide",{"text":464,"config":465},"Beteilige dich",{"href":466,"dataGaName":467,"dataGaLocation":457},"https://gitlab.com/gitlab-com/marketing/digital-experience/about-gitlab-com/-/blob/main/CONTRIBUTING.md/","please contribute",{"twitter":469,"facebook":470,"youtube":471,"linkedin":472},"https://x.com/gitlab","https://www.facebook.com/gitlab","https://www.youtube.com/channel/UCnMGQ8QHMAnVIsI3xJrihhg","https://www.linkedin.com/company/gitlab-com",[474,497,551,578,612],{"title":60,"links":475,"subMenu":480},[476],{"text":477,"config":478},"DevSecOps-Plattform",{"href":69,"dataGaName":479,"dataGaLocation":457},"devsecops platform",[481],{"title":183,"links":482},[483,487,492],{"text":484,"config":485},"Tarife anzeigen",{"href":185,"dataGaName":486,"dataGaLocation":457},"view plans",{"text":488,"config":489},"Vorteile von Premium",{"href":490,"dataGaName":491,"dataGaLocation":457},"/de-de/pricing/premium/","why premium",{"text":493,"config":494},"Vorteile von Ultimate",{"href":495,"dataGaName":496,"dataGaLocation":457},"/de-de/pricing/ultimate/","why ultimate",{"title":498,"links":499},"Lösungen",[500,505,508,510,515,520,524,527,530,535,537,539,542,546],{"text":501,"config":502},"Digitale Transformation",{"href":503,"dataGaName":504,"dataGaLocation":457},"/de-de/topics/digital-transformation/","digital transformation",{"text":506,"config":507},"Sicherheit und Compliance",{"href":125,"dataGaName":132,"dataGaLocation":457},{"text":117,"config":509},{"href":101,"dataGaName":102,"dataGaLocation":457},{"text":511,"config":512},"Agile Entwicklung",{"href":513,"dataGaName":514,"dataGaLocation":457},"/de-de/solutions/agile-delivery/","agile delivery",{"text":516,"config":517},"Cloud-Transformation",{"href":518,"dataGaName":519,"dataGaLocation":457},"/de-de/topics/cloud-native/","cloud transformation",{"text":521,"config":522},"SCM",{"href":114,"dataGaName":523,"dataGaLocation":457},"source code management",{"text":105,"config":525},{"href":107,"dataGaName":526,"dataGaLocation":457},"continuous integration & delivery",{"text":155,"config":528},{"href":157,"dataGaName":529,"dataGaLocation":457},"value stream management",{"text":531,"config":532},"GitOps",{"href":533,"dataGaName":534,"dataGaLocation":457},"/de-de/solutions/gitops/","gitops",{"text":168,"config":536},{"href":170,"dataGaName":171,"dataGaLocation":457},{"text":173,"config":538},{"href":175,"dataGaName":176,"dataGaLocation":457},{"text":540,"config":541},"Öffentlicher Sektor",{"href":180,"dataGaName":181,"dataGaLocation":457},{"text":543,"config":544},"Bildungswesen",{"href":545,"dataGaName":23,"dataGaLocation":457},"/de-de/solutions/education/",{"text":547,"config":548},"Finanzdienstleistungen",{"href":549,"dataGaName":550,"dataGaLocation":457},"/de-de/solutions/finance/","financial services",{"title":188,"links":552},[553,555,557,559,562,564,566,568,570,572,574,576],{"text":200,"config":554},{"href":202,"dataGaName":203,"dataGaLocation":457},{"text":205,"config":556},{"href":207,"dataGaName":208,"dataGaLocation":457},{"text":210,"config":558},{"href":212,"dataGaName":213,"dataGaLocation":457},{"text":215,"config":560},{"href":217,"dataGaName":561,"dataGaLocation":457},"docs",{"text":238,"config":563},{"href":240,"dataGaName":241,"dataGaLocation":457},{"text":233,"config":565},{"href":235,"dataGaName":236,"dataGaLocation":457},{"text":243,"config":567},{"href":245,"dataGaName":246,"dataGaLocation":457},{"text":251,"config":569},{"href":253,"dataGaName":254,"dataGaLocation":457},{"text":256,"config":571},{"href":258,"dataGaName":259,"dataGaLocation":457},{"text":261,"config":573},{"href":263,"dataGaName":264,"dataGaLocation":457},{"text":266,"config":575},{"href":268,"dataGaName":269,"dataGaLocation":457},{"text":271,"config":577},{"href":273,"dataGaName":274,"dataGaLocation":457},{"title":289,"links":579},[580,582,584,586,588,590,592,596,601,603,605,607],{"text":296,"config":581},{"href":298,"dataGaName":291,"dataGaLocation":457},{"text":301,"config":583},{"href":303,"dataGaName":304,"dataGaLocation":457},{"text":309,"config":585},{"href":311,"dataGaName":312,"dataGaLocation":457},{"text":314,"config":587},{"href":316,"dataGaName":317,"dataGaLocation":457},{"text":319,"config":589},{"href":321,"dataGaName":322,"dataGaLocation":457},{"text":324,"config":591},{"href":326,"dataGaName":327,"dataGaLocation":457},{"text":593,"config":594},"Sustainability",{"href":595,"dataGaName":593,"dataGaLocation":457},"/sustainability/",{"text":597,"config":598},"Vielfalt, Inklusion und Zugehörigkeit",{"href":599,"dataGaName":600,"dataGaLocation":457},"/de-de/diversity-inclusion-belonging/","Diversity, inclusion and belonging",{"text":329,"config":602},{"href":331,"dataGaName":332,"dataGaLocation":457},{"text":339,"config":604},{"href":341,"dataGaName":342,"dataGaLocation":457},{"text":344,"config":606},{"href":346,"dataGaName":347,"dataGaLocation":457},{"text":608,"config":609},"Transparenzerklärung zu moderner Sklaverei",{"href":610,"dataGaName":611,"dataGaLocation":457},"https://handbook.gitlab.com/handbook/legal/modern-slavery-act-transparency-statement/","modern slavery transparency statement",{"title":613,"links":614},"Nimm Kontakt auf",[615,618,623,625,630,635,640],{"text":616,"config":617},"Sprich mit einem Experten/einer Expertin",{"href":51,"dataGaName":52,"dataGaLocation":457},{"text":619,"config":620},"Support",{"href":621,"dataGaName":622,"dataGaLocation":457},"https://support.gitlab.com/hc/en-us/articles/11626483177756-GitLab-Support","get help",{"text":363,"config":624},{"href":365,"dataGaName":366,"dataGaLocation":457},{"text":626,"config":627},"Status",{"href":628,"dataGaName":629,"dataGaLocation":457},"https://status.gitlab.com/","status",{"text":631,"config":632},"Nutzungsbedingungen",{"href":633,"dataGaName":634,"dataGaLocation":457},"/terms/","terms of use",{"text":636,"config":637},"Datenschutzerklärung",{"href":638,"dataGaName":639,"dataGaLocation":457},"/de-de/privacy/","privacy statement",{"text":641,"config":642},"Cookie-Einstellungen",{"dataGaName":643,"dataGaLocation":457,"id":644,"isOneTrustButton":27},"cookie preferences","ot-sdk-btn",{"items":646},[647,649,651],{"text":631,"config":648},{"href":633,"dataGaName":634,"dataGaLocation":457},{"text":636,"config":650},{"href":638,"dataGaName":639,"dataGaLocation":457},{"text":641,"config":652},{"dataGaName":643,"dataGaLocation":457,"id":644,"isOneTrustButton":27},[654],{"id":655,"title":656,"body":8,"config":657,"content":659,"description":8,"extension":25,"meta":663,"navigation":27,"path":664,"seo":665,"stem":666,"__hash__":667},"blogAuthors/en-us/blog/authors/gitlab-germany-team.yml","Gitlab Germany Team",{"template":658},"BlogAuthor",{"name":18,"config":660},{"headshot":661,"ctfId":662},"https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1749659488/Blog/Author%20Headshots/gitlab-logo-extra-whitespace.png","6tNquF8jQeRRRi8k3ZXpvS",{},"/en-us/blog/authors/gitlab-germany-team",{},"en-us/blog/authors/gitlab-germany-team","vGs9BT_ji6dORS29vl80DKX6mSputlQV2W7-4vW2hL8",[669,682,695],{"content":670,"config":680},{"title":671,"description":672,"authors":673,"heroImage":675,"date":676,"category":9,"tags":677,"body":679},"Was ist neu in Git 2.54.0?","Erfahre mehr über die Beiträge zu diesem Release, darunter neue Repository-Wartung, ein neuer Befehl zur Bearbeitung der Commit-Historie, ein Ersatz für git-sizer(1) und mehr.",[674],"Patrick Steinhardt","https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1776711651/sj7xxyyuimlarswbyft5.png","2026-04-20",[24,678,259],"git","Das Git-Projekt hat kürzlich [Git 2.54.0](https://lore.kernel.org/git/xmqqa4uxsjrs.fsf@gitster.g/T/#u) veröffentlicht. Werfen wir einen Blick auf einige bemerkenswerte Highlights dieses Releases, das Beiträge des Git-Teams bei GitLab enthält.\n\n\n## Pluggable Object Databases\n\n\nGit bietet bereits die Möglichkeit, Referenzen entweder mit dem \"files\"-Backend oder dem [\"reftable\"-Backend](https://about.gitlab.com/de-de/blog/a-beginners-guide-to-the-git-reftable-format/) zu speichern. Dies wird durch geeignete Abstraktionen in Git ermöglicht, die verschiedene Backends zulassen.\n\n\nReferenzen sind aber nur einer der beiden wichtigen Datentypen, die in Repositories gespeichert werden – der andere sind Objekte. Objekte werden in der Object Database gespeichert, und jede Object Database wiederum besteht aus mehreren Objektquellen, aus denen Objekte gelesen oder in die geschrieben werden kann. Jede Objektquelle speichert einzelne Objekte entweder als sogenannte \"Loose\"-Objekte oder komprimiert mehrere Objekte in ein \"Packfile\" im Verzeichnis `.git/objects`.\n\n\nBisher hatten diese Quellen jedoch keine echte Abstraktionsschicht, sodass das Speicherformat für Objekte komplett in Git fest verdrahtet war. Das ändert sich nun endlich mit Pluggable Object Databases! Das Konzept ist unkompliziert und ähnlich wie bei Referenzen: Statt fest verdrahteter Codepfade für die Objektspeicherung wird eine Abstraktionsschicht eingeführt, die verschiedene Backends für die Objektspeicherung ermöglicht.\n\n\nObwohl die Idee einfach ist, ist die Umsetzung komplex, da es überall in Git fest verdrahtete Annahmen über die verwendeten Speicherformate gibt. Die Arbeit an diesem Thema begann bereits mit Git 2.48, das im Januar 2025 veröffentlicht wurde. Der anfängliche Fokus lag darauf, objektbezogene Subsysteme eigenständig zu machen und geeignete Subsysteme für die bestehenden Backends in Git zu erstellen.\n\n\nMit Git 2.54 wurde nun ein Meilenstein erreicht: Das Object-Database-Backend ist jetzt pluggable. Noch wird nicht die gesamte Funktionalität von Git abgedeckt, aber die Einführung eines alternativen Backends, das eine sinnvolle Teilmenge der Operationen verarbeitet, ist jetzt ein realistisches Unterfangen.\n\n\nDerzeit funktionieren nur lokale Workflows wie das Erstellen von Commits, das Anzeigen von Commit-Graphen oder das Durchführen von Merges mit einer solchen alternativen Implementierung. Ausgenommen ist insbesondere alles, was mit einem Remote interagiert, zum Beispiel beim Fetchen oder Pushen von Änderungen. Dennoch ist dies das Ergebnis von fast zwei Jahren Arbeit über fast 400 Commits, die Upstream gemergt wurden, und die Arbeit daran wird natürlich fortgesetzt.\n\n\nWarum ist das relevant? Die Idee ist, dass es praktikabel wird, neue Speicherformate in Git einzuführen. Beispiele könnten sein:\n\n- Ein Speicherformat, das große Binärdateien effizienter speichern kann als es Packfiles heute tun\n\n- Ein Speicherformat, das speziell auf GitLab zugeschnitten ist, um Repositories noch effizienter bereitstellen zu können\n\n\nDies ist ein groß angelegtes Vorhaben, das die Zukunft von Git und GitLab maßgeblich prägen dürfte.\n\n\n*Dieses Projekt wurde von [Patrick Steinhardt](https://gitlab.com/pks-gitlab) geleitet.*\n\n\n## Einfachere Bearbeitung der Commit-Historie\n\n\nIn vielen Softwareentwicklungsprojekten ist es gängige Praxis, nicht nur den Code zu verfeinern, sondern auch die Commit-Historie zu bereinigen, damit sie leicht überprüfbar ist. Das Ergebnis ist eine Reihe kleiner, atomarer Commits, die jeweils eine Sache tun, mit einer guten Commit-Nachricht, die die Intention des Commits sowie spezifische Nuancen beschreibt.\n\n\nNatürlich entstehen diese atomaren Commits meist nicht einfach von selbst während des Entwicklungsprozesses. Stattdessen gewinnt die Person, die die Änderungen erstellt, durch Iteration ein besseres Verständnis dafür, und die Art und Weise, die Commits aufzuteilen, wird mit der Zeit klarer. Darüber hinaus kann der anschließende Review-Prozess zu Feedback führen, das Änderungen an den erstellten Commits erfordert.\n\n\nDie Konsequenz dieses Prozesses ist, dass die Commit-Historie im Laufe der Entwicklung viele Male umgeschrieben werden muss. Historisch hat Git dafür [interaktive Rebases](https://git-scm.com/docs/git-rebase#_interactive_mode) vorgesehen. Diese interaktiven Rebases sind ein extrem leistungsfähiges Werkzeug: Sie ermöglichen es, Commits umzuordnen, Commit-Nachrichten umzuschreiben, mehrere Commits zusammenzufassen oder beliebige Bearbeitungen an jedem Commit vorzunehmen.\n\n\nAllerdings sind sie auch etwas kryptisch und schwer zu verstehen. Man muss den Basis-Commit für den Rebase bestimmen, verstehen, wie ein etwas obskures \"Instruction Sheet\" zu bearbeiten ist, und sich mit dem zustandsbehafteten Rebase-Prozess auskennen. Zum Beispiel wird beim Rebase eines Topic-Branch ein Instruction Sheet wie das folgende angezeigt:\n\n\n```shell\npick b60623f382 # t: detect errors outside of test cases # empty\npick b80cb55882 # t: prepare `test_match_signal ()` calls for `set -e`\npick 5ffe397f30 # t: prepare `test_must_fail ()` for `set -e`\npick 5e9b0cf5e1 # t: prepare `stop_git_daemon ()` for `set -e`\npick 299561e7a2 # t: prepare `git config --unset` calls for `set -e`\npick ed0e7ca2b5 # t: detect errors outside of test cases\n```\n\n\nInteraktive Rebases sind also zwar leistungsfähig, aber auch ziemlich einschüchternd für durchschnittliche Nutzende.\n\n\nDas muss aber nicht so sein. Tools wie [Jujutsu](https://www.jj-vcs.dev/latest/) bieten Interfaces, die im Vergleich zu Git deutlich einfacher zu benutzen sind – zum Beispiel kann man einfach `jj split` ausführen, um einen Commit in zwei aufzuteilen. Bei Git mit interaktiven Rebases erfordert dieser Anwendungsfall viele verschiedene Schritte mit verwirrenden Befehlszeilenargumenten.\n\n\nInspiriert von Jujutsu wurde daher ein neuer Befehl git-history(1) in Git eingeführt, der die Grundlage für eine bessere Bearbeitung der Historie bildet. Derzeit hat dieser Befehl zwei Unterbefehle:\n\n\n- `git history reword` ermöglicht das einfache Umschreiben einer Commit-Nachricht. Man gibt den Commit an, dessen Nachricht umformuliert werden soll, Git fragt nach der neuen Commit-Nachricht, und das war's.\n\n- `git history split` ermöglicht das Aufteilen eines Commits in zwei, inspiriert von `jj split`. Man gibt einen Commit an, Git fragt, welche Änderungen in welchen Commit aufgenommen werden sollen und nach den beiden Commit-Nachrichten, und dann ist man fertig.\n\n\nDas ist natürlich erst der Anfang, und im Laufe der Zeit sollen weitere Unterbefehle hinzukommen. Zum Beispiel:\n\n\n- `git history fixup` um gestagete Änderungen automatisch in einen bestimmten Commit einzufügen\n\n- `git history drop` um einen Commit zu entfernen\n\n- `git history reorder` um die Reihenfolge von Commits zu ändern\n\n- `git history squash` um eine Reihe von Commits zusammenzufassen\n\n\nAber das ist noch nicht alles! Zusätzlich zur einfachen Bearbeitung der Historie kann dieser neue Befehl auch automatisch alle lokalen Branches rebasen, die den bearbeiteten Commit zuvor enthielten. Das bedeutet, man kann sogar einen Commit bearbeiten, der nicht auf dem aktuellen Branch liegt, und alle Branches, die den Commit enthalten, werden umgeschrieben.\n\n\nEs mag zunächst überraschend erscheinen, dass Git automatisch abhängige Branches rebast, da dies eine deutliche Abweichung von der Funktionsweise von git-rebase(1) darstellt. Dies ist aber Teil eines größeren Vorhabens, um bessere Unterstützung für Stacked Diffs in Git zu bringen – eine Methode, eine Reihe mehrerer abhängiger Branches zu erstellen, die unabhängig voneinander überprüft werden können, aber gemeinsam auf ein größeres Ziel hinarbeiten.\n\n\n*Dieses Projekt wurde von [Patrick Steinhardt](https://gitlab.com/pks-gitlab) mit Unterstützung von [Elijah Newren](https://github.com/newren) geleitet.*\n\n\n## Ein nativer Ersatz für git-sizer(1)\n\n\nDie Größe eines Git-Repositorys ist ein wichtiger Faktor, der bestimmt, wie gut Git und GitLab damit umgehen können. Aber die Größe allein ist nicht der einzige Faktor, da die Performance eines Repositorys letztlich eine Kombination aus mehreren verschiedenen Dimensionen ist:\n\n\n- Die Tiefe der Commit-Historie\n\n- Die Struktur des Verzeichnisbaums\n\n- Die Größe der im Repository gespeicherten Dateien\n\n- Die Anzahl der Referenzen\n\n\nDas sind nur einige der Dimensionen, die berücksichtigt werden müssen, wenn man vorhersagen will, ob Git ein Repository gut verarbeiten kann.\n\n\nObwohl klar ist, dass die reine Repository-Größe nicht ausreicht, bietet Git selbst keine Tools, die einen einfachen Überblick über diese Metriken geben. Stattdessen ist man auf Drittanbieter-Tools wie [git-sizer(1)](https://github.com/github/git-sizer) angewiesen, um diese Lücke zu füllen. Dieses Tool leistet hervorragende Arbeit bei der Darstellung dieser Informationen, ist aber kein Bestandteil von Git und muss daher separat installiert werden.\n\n\nObservability von Repository-Interna ist bei GitLab entscheidend, daher wurde in [Git 2.52 ein neuer `git repo structure`-Befehl eingeführt](https://about.gitlab.com/de-de/blog/whats-new-in-git-2-52-0/#new-subcommand-for-git-repo1-to-display-repository-metrics), um Repository-Metriken anzuzeigen, der in Git 2.53 erweitert wurde, um [inflated und Disk-Sizes für Objekte nach Typ anzuzeigen](https://about.gitlab.com/blog/whats-new-in-git-2-53-0/#more-data-collected-in-git-repo-structure).\n\n\nIn Git 2.54 wird dieser Befehl weiter ausgebaut, sodass nicht nur die Gesamtgröße angezeigt wird, sondern auch die größten Objekte nach Typ:\n\n\n```shell\n$ git clone https://gitlab.com/git-scm/git.git\n$ cd git\n$ git repo structure\nCounting objects: 410445, done.\n| Repository structure      | Value       |\n| ------------------------- | ----------- |\n| * References              |             |\n|   * Count                 |    1.01 k   |\n|     * Branches            |       1     |\n|     * Tags                |    1.00 k   |\n|     * Remotes             |       9     |\n|     * Others              |       0     |\n|                           |             |\n| * Reachable objects       |             |\n|   * Count                 |  410.45 k   |\n|     * Commits             |   83.99 k   |\n|     * Trees               |  164.46 k   |\n|     * Blobs               |  161.00 k   |\n|     * Tags                |    1.00 k   |\n|   * Inflated size         |    7.46 GiB |\n|     * Commits             |   57.53 MiB |\n|     * Trees               |    2.33 GiB |\n|     * Blobs               |    5.07 GiB |\n|     * Tags                |  737.48 KiB |\n|   * Disk size             |  181.37 MiB |\n|     * Commits             |   33.11 MiB |\n|     * Trees               |   40.58 MiB |\n|     * Blobs               |  107.11 MiB |\n|     * Tags                |  582.67 KiB |\n|                           |             |\n| * Largest objects         |             |\n|   * Commits               |             |\n|     * Maximum size    [1] |   17.23 KiB |\n|     * Maximum parents [2] |      10     |\n|   * Trees                 |             |\n|     * Maximum size    [3] |   58.85 KiB |\n|     * Maximum entries [4] |    1.18 k   |\n|   * Blobs                 |             |\n|     * Maximum size    [5] | 1019.51 KiB |\n|   * Tags                  |             |\n|     * Maximum size    [6] |    7.13 KiB |\n\n[1] f6ecb603ff8af608a417d7724727d6bc3a9dbfdf\n[2] 16d7601e176cd53f3c2f02367698d06b85e08879\n[3] 203ee97047731b9fd3ad220faa607b6677861a0d\n[4] 203ee97047731b9fd3ad220faa607b6677861a0d\n[5] aa96f8bc361fd84a1459440f1e7de02ab0dc3543\n[6] 07e38db6a5a03690034d27104401f6c8ea40f1fc\n```\n\n\nMit diesen Informationen ist die Funktionsparität mit git-sizer(1) nahezu erreicht. Ganz fertig ist die Arbeit aber noch nicht – geplant sind weitere Features wie:\n\n\n- Severity Levels wie sie in git-sizer(1) existieren\n\n- Graphen, die die Verteilung der Objektgrößen visualisieren\n\n- Die Möglichkeit, Objekte zu scannen, die über eine Teilmenge von Referenzen erreichbar sind\n\n\n*Dieses Projekt wurde von [Justin Tobler](https://gitlab.com/justintobler) geleitet.*\n\n\n## Neue Infrastruktur für Repository-Wartung\n\n\nBeim Schreiben von Daten in ein Git-Repository entstehen in der Regel weitere Loose-Objekte. Ohne Verwaltung führt dies zu einer großen Anzahl separater Dateien im Verzeichnis `.git/objects/`, was mehrere Operationen verlangsamt, die auf viele Objekte gleichzeitig zugreifen wollen. Git packt diese Objekte daher regelmäßig in \"Packfiles\", um eine gute Performance sicherzustellen.\n\n\nDas ist aber nicht die einzige Datenstruktur, die im Laufe der Zeit ineffizient werden kann: Das Aktualisieren von Referenzen kann Loose-Referenzen erzeugen, Reflogs müssen getrimmt, Worktrees können veralten, und Caches wie Commit-Graphen müssen regelmäßig aktualisiert werden.\n\n\nAll diese Aufgaben wurden historisch von [git-gc(1)](https://git-scm.com/docs/git-gc) verwaltet. Dieses Tool hat jedoch eine monolithische Architektur, in der es im Grunde alle erforderlichen Aufgaben sequenziell ausführt. Diese Grundlage ist schwer erweiterbar und bietet wenig Flexibilität, wenn die Wartung leicht angepasst werden soll.\n\n\nDas Git-Projekt führte in Git 2.29 das neue Tool [git-maintenance(1)](https://git-scm.com/docs/git-maintenance) ein. Im Gegensatz zu git-gc(1) ist git-maintenance(1) nicht monolithisch, sondern um Tasks herum strukturiert. Diese Tasks sind frei konfigurierbar, sodass kontrolliert werden kann, welche Tasks ausgeführt werden, was eine deutlich feinere Kontrolle über die Repository-Wartung ermöglicht.\n\n\nSchließlich wurde Git standardmäßig auf git-maintenance(1) umgestellt. Zu Beginn war allerdings der einzige standardmäßig aktivierte Task der git-gc(1)-Task, der – wie der Name vermuten lässt – einfach `git gc` ausführt. Um die Wartung manuell mit dem neuen Befehl auszuführen, kann `git maintenance run` aufgerufen werden, aber Git führt dies auch automatisch nach verschiedenen anderen Befehlen aus.\n\n\nIn den letzten Releases wurden alle einzelnen Tasks implementiert, die von git-gc(1) unterstützt werden, auch in git-maintenance(1), um Funktionsparität zwischen den beiden Tools sicherzustellen.\n\n\nDarüber hinaus wurde ein neuer Task implementiert, der Gits moderne Architektur für das Repacking von Objekten mit [Geometric Compaction](https://git-scm.com/docs/git-repack#Documentation/git-repack.txt---geometricfactor) nutzt. Geometric Compaction eignet sich deutlich besser für große Monorepos, und mit den Arbeiten zur Kompatibilität mit Partial Clones, [die in Git 2.53 eingeflossen sind](https://about.gitlab.com/de-de/blog/whats-new-in-git-2-53-0/#geometric-repacking-support-with-promisor-remotes), stellen sie jetzt einen vollständigen Ersatz für die bisherige Repacking-Strategie in Git dar.\n\n\nMit Git 2.54 wurde nun ein weiterer bedeutender Meilenstein erreicht: Statt der bisherigen git-gc(1)-basierten Strategie wird jetzt standardmäßig Geometric Repacking mit feingranularen individuellen Wartungs-Tasks verwendet! Neben der höheren Effizienz für große Monorepos stellt dies auch eine einfachere Grundlage für zukünftige Weiterentwicklungen sicher.\n\n\n*Die git-maintenance(1)-Infrastruktur wurde ursprünglich von [Derrick Stolee](https://github.com/derrickstolee) implementiert, und Geometric Maintenance wurde von [Taylor Blau](https://github.com/ttaylorr) eingeführt. Die Arbeit zur Einführung der neuen feingranularen Tasks und die Migration zur neuen Wartungsstrategie wurde von [Patrick Steinhardt](https://gitlab.com/pks-gitlab) geleitet.*\n\n\n## Weiterlesen\n\n\nDieser Artikel hat nur einige der Beiträge hervorgehoben, die von GitLab und der breiteren Git-Community zu diesem aktuellen Release geleistet wurden. Weitere Informationen dazu finden sich in der [offiziellen Release-Ankündigung](https://lore.kernel.org/git/xmqqa4uxsjrs.fsf@gitster.g/T/#u) des Git-Projekts. Außerdem lohnt sich ein Blick in die [früheren Git-Release-Blogposts](https://about.gitlab.com/blog/tags/git/), um weitere vergangene Highlights der Beiträge von GitLab-Teammitgliedern zu sehen.\n",{"slug":681,"featured":12,"template":13},"whats-new-in-git-2-54-0",{"content":683,"config":693},{"title":684,"description":685,"authors":686,"heroImage":688,"date":689,"body":690,"category":9,"tags":691,"updatedDate":689},"Kubernetes: Container-Orchestrierung verstehen und einsetzen","Kubernetes (K8s) für containerisierte Anwendungen: Dieser Artikel erklärt Architektur, Vorteile, Grenzen und den Einsatz mit GitLab.",[687],"GitLab Team","https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1749660215/Blog/Hero%20Images/kubernetes-container-orchestration-solution.jpg","2026-03-02","Kubernetes automatisiert die Bereitstellung und Verwaltung\ncontainerisierter Anwendungen in großem Maßstab. Mit der Zeit ist\nKubernetes zu einem zentralen Werkzeug für die Anwendungsentwicklung\ngeworden – etwa in den Bereichen\n[Microservices](https://about.gitlab.com/de-de/topics/microservices/),\nWebanwendungen und Datenbanken. Leistungsfähigkeit und Skalierbarkeit\nmachen K8s heute zum anerkannten Standard im Container-Management.\n\nDieser Artikel bietet einen umfassenden Einstieg in Kubernetes.\n\n## Was ist Kubernetes?\n\nKubernetes ist ein Open-Source-System zur effizienten Orchestrierung von\nContainern einer Softwareanwendung. Containerisierung ist ein weit\nverbreiteter Ansatz in der Anwendungsentwicklung – besonders im Bereich\nder digitalen Transformation und der Cloud.\n\nZur Erinnerung: **Containerisierung ist eine Methode der\nAnwendungsentwicklung, bei der die Komponenten einer Anwendung in\nstandardisierte, geräte- und betriebssystemunabhängige Einheiten –\nsogenannte Container – zusammengefasst werden.** Durch die Isolierung von\nAnwendungen von ihrer Umgebung erleichtert diese Technologie die\nBereitstellung und Portabilität und reduziert Kompatibilitätsprobleme.\n\nHier kommt Kubernetes ins Spiel. Container ermöglichen zwar die Aufteilung\nvon Anwendungen in kleinere, eigenständige Module, die leichter\nbereitzustellen sind. Damit Container jedoch innerhalb einer Anwendung\nzusammenarbeiten können, ist ein übergeordnetes Verwaltungssystem\nerforderlich. Genau das leistet Kubernetes: Die Plattform steuert, wo und\nwie Container ausgeführt werden, und ermöglicht so die Orchestrierung und\nPlanung containerisierter Anwendungen in großem Maßstab.\n\n> Weitere [GitLab-Artikel zu Kubernetes](https://about.gitlab.com/de-de/blog/tags/kubernetes/).\n\n## Wie funktioniert eine Kubernetes-Architektur?\n\nUm die Kubernetes-Architektur zu verstehen, sind einige grundlegende\nKonzepte wichtig – allen voran das des Clusters, der die umfassendste\nEinheit innerhalb der Architektur darstellt. Ein Kubernetes-Cluster ist\ndie Gesamtheit der virtuellen oder physischen Maschinen, auf denen eine\ncontainerisierte Anwendung betrieben wird.\n\n![Komponenten von\nKubernetes](https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1749673941/Blog/Content%20Images/components-of-kubernetes.png)\n\nQuelle:\n[Kubernetes](https://kubernetes.io/docs/concepts/overview/components/).\n\nEin Cluster besteht aus verschiedenen Elementen:\n- Node: Eine Arbeitseinheit im Kubernetes-Cluster – eine virtuelle oder\nphysische Maschine, die Aufgaben im Auftrag der Anwendung übernimmt.\n- Pod: Der kleinste bereitstellbare Baustein in Kubernetes. Ein Pod ist\neine Gruppe von Containern, die gemeinsam auf demselben Node ausgeführt\nwerden. Container innerhalb eines Pods teilen dasselbe Netzwerk und\nkommunizieren über localhost miteinander.\n- Service: Ein Kubernetes-Service macht einen Pod für das Netzwerk oder\nandere Pods zugänglich und bietet einen stabilen, klar definierten\nZugangspunkt zu den in Pods gehosteten Anwendungen.\n- Volume: Eine Ordnerabstraktion, die Probleme beim Teilen und Abrufen\nvon Dateien innerhalb eines Containers löst.\n- Namespace: Ein Namespace ermöglicht die Gruppierung und Isolierung von\nRessourcen zu einem virtuellen Cluster.\n\nDie Kubernetes-Architektur basiert auf zwei Knotentypen: dem Master Node\nund den Worker Nodes. Der Master Node ist für die übergeordnete Verwaltung\ndes Kubernetes-Clusters und die Kommunikation mit den Worker Nodes\nzuständig. Zu seinen zentralen Komponenten zählt die API als\nKommunikationszentrum zwischen Nutzenden und Cluster. Das\n[etcd](https://kubernetes.io/docs/concepts/overview/components/#etcd)\nist die Key-Value-Datenbank, in der Konfigurationen, Systemzustand und\nObjekt-Metadaten gespeichert werden. Der Controller Manager koordiniert\nHintergrundoperationen wie die Pod-Replikation, der Scheduler platziert\nPods auf Nodes entsprechend der verfügbaren Ressourcen.\n\nWorker Nodes hingegen sind die Maschinen, auf denen die in den Pods\nenthaltenen Anwendungen ausgeführt und verwaltet werden. Das\n[kubelet](https://kubernetes.io/docs/concepts/overview/components/#kubelet)\nist der Agent, der auf jedem Node läuft und mit dem Master kommuniziert,\num Befehle zu empfangen und den Status der Pods zu übermitteln. Der\nNetzwerk-Proxy\n[kube-proxy](https://kubernetes.io/docs/concepts/overview/components/)\npflegt die Netzwerkregeln auf den Nodes und ermöglicht so den Zugriff auf\nServices von außerhalb des Kubernetes-Clusters. Die Container-Runtime\nschließlich ist die Software, die für die Ausführung und Verwaltung der\nContainer innerhalb der Pods verantwortlich ist.\n\n### Die Rolle von Docker\n\nBei allen Komponenten eines K8s-Clusters ist die Wahl der Runtime innerhalb\nder Worker Nodes von Bedeutung. Verschiedene Softwarelösungen stehen dafür\nzur Verfügung, etwa CRI-O – Docker ist jedoch das am häufigsten eingesetzte\nWerkzeug.\n\n### Was ist der Unterschied zwischen Docker und Kubernetes?\n\nDocker ist eine Open-Source-Lösung, die speziell auf Container-Ebene\neingesetzt wird. Sie ermöglicht die Paketierung von Containern in einem\nstandardisierten und schlanken Format, was ihre Portabilität in\nverschiedenen Umgebungen erhöht. Docker ist damit ein ergänzendes Werkzeug\nzu K8s: Es vereinfacht die Verwaltung der Container selbst, während\nKubernetes deren Integration und Kommunikation innerhalb der Anwendung\nerleichtert.\n\n## Welche Vorteile bietet Kubernetes?\n\nSeit dem Start durch Google im Jahr 2014 und der ersten stabilen Version\nim Juli 2015 hat sich Kubernetes als Referenz im Bereich der\nContainer-Orchestrierung etabliert – insbesondere für\nMicroservice-orientierte Architekturen. Diese Verbreitung ist vor allem\nauf die Leistungsfähigkeit von K8s in der Container-Orchestrierung\nzurückzuführen.\n\nDie Vorteile von Kubernetes im Überblick:\n- Automatisierung: Kubernetes erleichtert die Automatisierung von Aufgaben\nrund um Bereitstellung, Skalierung und Aktualisierung containerisierter\nAnwendungen.\n- Flexibilität: Die Software passt sich an unterschiedliche\nContainer-Technologien sowie verschiedene Hardware-Architekturen und\nBetriebssysteme an.\n- Skalierbarkeit: K8s ermöglicht die Bereitstellung und Verwaltung\ntausender Container – unabhängig von deren Status: laufend, pausiert oder\ngestoppt.\n- Migration: Anwendungen lassen sich zu Kubernetes migrieren, ohne den\nQuellcode ändern zu müssen.\n- Multi-Cluster-Unterstützung: Kubernetes verwaltet zentral mehrere\nContainer-Cluster, die über verschiedene Infrastrukturen verteilt sind.\n- Update-Management: Die Software unterstützt Rolling-Update-Deployments,\num Anwendungen ohne Serviceunterbrechung zu aktualisieren.\n\n## Ein robustes und skalierbares Ökosystem\n\nKubernetes zeichnet sich durch die Fähigkeit aus, Container effizient und\nzuverlässig zu verwalten und dabei unabhängig von Cloud-Infrastrukturanbietern\nzu bleiben. Die modulare Architektur passt sich den spezifischen\nAnforderungen jedes Unternehmens an und unterstützt ein breites Spektrum\nan Anwendungen und Diensten – von Webservices über Datenverarbeitung bis\nhin zu mobilen Anwendungen.\n\nKubernetes profitiert dabei von einem umfangreichen und aktiven\nOpen-Source-Ökosystem. Verwaltet von der Cloud Native Computing Foundation\n([CNCF](https://www.cncf.io/)), wird K8s von tausenden Entwicklerinnen\nund Entwicklern weltweit unterstützt, die kontinuierlich zur\nWeiterentwicklung des Projekts und seiner Funktionen beitragen.\n\n## Was sind die Grenzen von Kubernetes?\n\nDie Stärken von Kubernetes machen es für viele Entwicklungsteams im\nCloud-nativen Bereich zur soliden Grundlage. Dennoch lohnt es sich,\neinige Einschränkungen zu benennen. Kubernetes erfordert fundierte\ntechnische Kenntnisse sowie die Einarbeitung in neue Entwicklungskonzepte\nund -methoden. Die Konfiguration kann zu Beginn eines Projekts komplex\nsein – ist dabei aber entscheidend, insbesondere für die Absicherung der\nPlattform. Ein erfahrenes Entwicklungsteam mit K8s-Kenntnissen ist daher\nein wesentlicher Vorteil.\n\nEine weitere Herausforderung ist die Implementierung und Wartung einer\nK8s-Architektur, die Zeit und Ressourcen erfordert – vor allem für die\nAktualisierung der verschiedenen Komponenten und Softwareteile. Dabei\nstellt sich auch die Frage nach möglichem Oversizing: Bei kleineren\nAnwendungen oder Projekten ohne besondere Skalierungsanforderungen kann\neine einfachere Architektur ausreichend und wirtschaftlicher sein.\n\n## Kubernetes im Unternehmenseinsatz\n\nZehntausende Unternehmen haben eine Kubernetes-Architektur für ihre\ndigitale Transformation übernommen. K8s wird von Organisationen aller\nGrößen genutzt – von Startups bis zu multinationalen Konzernen.\n\nEin Beispiel für eine erfolgreiche Integration ist Haven Technologies.\nDas Unternehmen hat seine SaaS-Dienste zu K8s migriert. Dabei setzt es\nauf eine Kubernetes-Strategie mit der GitLab-DevSecOps-Plattform –\nmit messbaren Verbesserungen bei Effizienz, Sicherheit und\nEntwicklungsgeschwindigkeit. Weitere Details in der\n[Kundenreferenz](https://about.gitlab.com/customers/haven-technologies/).\n\n## Kubernetes, Git und GitLab\n\nKubernetes, Git und GitLab sind zentrale Bausteine der DevOps-Landschaft.\nKubernetes bietet hohe Flexibilität bei der Bereitstellung und Verwaltung\nder verschiedenen Anwendungskomponenten. GitLab – aufgebaut auf Git und\ndessen nativer Versionskontrolle – ermöglicht eine präzise Nachverfolgung\nvon Quellcode und Änderungen und stellt eine umfassende Werkzeugsammlung\nfür den gesamten Software-Entwicklungslebenszyklus bereit.\n\nDiese Kombination schafft gemeinsam mit einem\n[GitOps-Ansatz](https://about.gitlab.com/de-de/topics/gitops/), der die\nAutomatisierung moderner Cloud-Infrastrukturen zum Ziel hat, eine agile\nUmgebung für Anwendungsentwicklung und -bereitstellung. Alle\n[GitLab-Lösungen für den Einsatz mit Kubernetes](https://about.gitlab.com/de-de/solutions/kubernetes/)\nim Überblick.\n\n## Kubernetes FAQ\n\n### Welche Alternativen zu K8s gibt es?\n\nEs gibt verschiedene Alternativen zu Kubernetes, darunter Docker Swarm\nund Marathon. Kubernetes gilt jedoch als die ausgereifteste und am\nweitesten verbreitete Lösung auf dem Markt. Die große Nutzerbasis,\numfangreiche Dokumentation und eine aktive Community machen K8s zur\nsoliden Wahl für alle, die ein Container-Orchestrierungssystem einsetzen\nmöchten.\n\n### Was ist ein Kubernetes-Cluster?\n\nEin Kubernetes-Cluster besteht aus einem Master Node und mehreren Worker\nNodes. Der Master Node koordiniert die Aufgaben im Cluster, während die\nWorker Nodes diese Orchestrierungsaufgaben ausführen und die Container\nhosten. K8s-Cluster sind hoch skalierbar – Nodes lassen sich hinzufügen\noder entfernen, um die Clusterressourcen an die Anforderungen der Anwendung\nanzupassen.\n\n### Wie startet man mit Kubernetes?\n\nZunächst ist die Installation der Kubernetes-Software in einer kompatiblen\nUmgebung (Linux, macOS oder Windows) erforderlich. Kubernetes lässt sich\nsowohl in einer klassischen Hosting-Umgebung als auch in der Cloud\ninstallieren – etwa auf Google Kubernetes Engine oder Amazon EKS. Nach\ndem Download und der Installation von der offiziellen Website folgt die\nErstkonfiguration zur Verbindung von Master und Worker Nodes. Danach ist\ndie erste Anwendung mit Kubernetes einsatzbereit.\n\n### Warum Kubernetes wählen?\n\nKubernetes bietet hohe Flexibilität und vollständige Portabilität zwischen\nverschiedenen Cloud-Plattformen oder On-Premises-Infrastrukturen. Durch\ndie Automatisierung von Orchestrierungsaufgaben lassen sich Ressourcen\noptimieren und Betriebskosten senken. Das Kubernetes-Ökosystem ist\numfangreich und wird von einer großen Open-Source-Community\nkontinuierlich weiterentwickelt.\n\n## Mehr erfahren\n\n- [Logs über das GitLab Dashboard für Kubernetes streamen](https://about.gitlab.com/blog/how-to-stream-logs-through-the-gitlab-dashboard-for-kubernetes/)\n- [Kubernetes-Überblick: Cluster-Daten im Frontend verwalten](https://about.gitlab.com/blog/kubernetes-overview-operate-cluster-data-on-the-frontend/)\n- [Cloud-Account-Management für Kubernetes-Zugriff vereinfachen](https://about.gitlab.com/blog/simplify-your-cloud-account-management-for-kubernetes-access/)\n",[692,24],"kubernetes",{"slug":694,"featured":12,"template":13},"kubernetes-the-container-orchestration-solution",{"content":696,"config":705},{"title":697,"description":698,"authors":699,"date":701,"body":702,"heroImage":703,"category":9,"tags":704},"Was ist neu in Git 2.53.0?","Alles, was du über dieses Release wissen musst, darunter Fixes für geometrisches Repacking, Updates zu den Commit-Signature-Handling-Optionen von git-fast-import(1) und mehr.",[700],"Justin Tobler","2026-02-02","Das Git-Projekt hat kürzlich [Git 2.53.0](https://lore.kernel.org/git/xmqq4inz13e3.fsf@gitster.g/T/#u) veröffentlicht. Schauen wir uns einige Highlights dieses Releases an, das auch Beiträge vom Git-Team bei GitLab enthält.\n\n## Unterstützung für geometrisches Repacking mit Promisor Remotes\n\nNeu geschriebene Objekte in einem Git-Repository werden oft als einzelne Loose Files gespeichert. Um gute Performance und optimale Nutzung des Speicherplatzes zu gewährleisten, werden diese Loose Objects regelmäßig in sogenannte Packfiles komprimiert. Die Anzahl der Packfiles in einem Repository wächst im Laufe der Zeit durch die Aktivitäten des Users, wie das Schreiben neuer Commits oder das Fetchen von einem Remote. Je mehr Packfiles sich in einem Repository befinden, desto mehr Arbeit hat Git beim Nachschlagen einzelner Objekte. Um die optimale Repository-Performance zu erhalten, werden Packfiles daher regelmäßig über git-repack(1) neu gepackt, um die Objekte in weniger Packfiles zu konsolidieren. Beim Repacking gibt es zwei Strategien: „All-into-One\" und „Geometric\".\n\nDie All-into-One-Strategie ist relativ unkompliziert und derzeit der Standard. Wie der Name schon sagt, werden alle Objekte im Repository in ein einziges Packfile gepackt. Aus Performance-Sicht ist das großartig für das Repository, da Git nur ein einzelnes Packfile durchsuchen muss, um Objekte nachzuschlagen. Der Hauptnachteil dieser Repacking-Strategie ist, dass die Berechnung eines einzigen Packfiles für ein Repository bei großen Repositories erheblich viel Zeit in Anspruch nehmen kann.\n\nDie Geometric-Strategie hilft, dieses Problem zu entschärfen, indem sie eine geometrische Progression von Packfiles basierend auf ihrer Größe beibehält, anstatt immer in ein einziges Packfile neu zu packen. Also: Beim Repacking pflegt Git eine Reihe von Packfiles, die nach Größe geordnet sind, wobei jedes Packfile in der Sequenz mindestens doppelt so groß sein soll wie das vorhergehende Packfile. Wenn ein Packfile in der Sequenz diese Eigenschaft verletzt, werden Packfiles bei Bedarf kombiniert, bis die Progression wiederhergestellt ist. Diese Strategie hat den Vorteil, dass sie die Anzahl der Packfiles in einem Repository minimiert und gleichzeitig den Arbeitsaufwand für die meisten Repacking-Operationen minimiert.\n\nEin Problem mit der geometrischen Repacking-Strategie war, dass sie nicht mit Partial Clones kompatibel war. Partial Clones ermöglichen es dir, nur Teile eines Repositorys zu klonen, indem du zum Beispiel alle Blobs größer als 1 Megabyte überspringst. Das kann die Größe eines Repositorys erheblich reduzieren, und Git weiß, wie es fehlende Objekte nachträglich abrufen kann, auf die es zu einem späteren Zeitpunkt zugreifen muss.\n\nDas Ergebnis ist ein Repository, dem einige Objekte fehlen, und jedes Objekt, das möglicherweise nicht vollständig verbunden ist, wird in einem „Promisor\"-Packfile gespeichert. Beim Repacking muss diese Promisor-Eigenschaft für Packfiles, die ein Promisor-Objekt enthalten, beibehalten werden, damit bekannt ist, ob ein fehlendes Objekt erwartet wird und vom Promisor Remote nachgeladen werden kann. \n\nBei einem All-into-One-Repack weiß Git, wie es Promisor-Objekte richtig behandelt und speichert sie in einem separaten Promisor-Packfile. Leider wusste die geometrische Repacking-Strategie nicht, Promisor-Packfiles eine Sonderbehandlung zu geben, und würde sie stattdessen mit normalen Packfiles zusammenführen, ohne zu berücksichtigen, ob sie auf Promisor-Objekte verweisen. Glücklicherweise schlägt aufgrund eines Bugs das zugrunde liegende git-pack-objects(1) fehl, wenn geometrisches Repacking in einem Partial-Clone-Repository verwendet wird. Das bedeutet, dass Repositories in dieser Konfiguration sowieso nicht neu gepackt werden konnten, was nicht großartig ist, aber besser als Repository-Korruption.\n\nMit dem Release von Git 2.53 funktioniert geometrisches Repacking jetzt mit Partial-Clone-Repositories. Bei einem geometrischen Repack werden Promisor-Packfiles separat behandelt, um die Promisor-Markierung zu erhalten, und nach einer separaten geometrischen Progression neu gepackt. Mit diesem Fix rückt die geometrische Strategie näher daran, die Standard-Repacking-Strategie zu werden. Für weitere Informationen schau dir den entsprechenden [Mailing-List-Thread](https://lore.kernel.org/git/20260105-pks-geometric-repack-with-promisors-v1-0-c4660573437e@pks.im/) an.\n\nDieses Projekt wurde von [Patrick Steinhardt](https://gitlab.com/pks-gitlab) geleitet.\n\n## git-fast-import(1) hat gelernt, nur gültige Signaturen zu erhalten\n\nIn unserem [Git 2.52 Release-Artikel](https://about.gitlab.com/de-de/blog/whats-new-in-git-2-52-0/) haben wir signatur-bezogene Verbesserungen an git-fast-import(1) und git-fast-export(1) behandelt. Schau dir diesen Post unbedingt an für eine detailliertere Erklärung dieser Befehle, wie sie verwendet werden und welche Änderungen in Bezug auf Signaturen vorgenommen werden.\n\nUm es kurz zusammenzufassen: git-fast-import(1) bietet ein Backend zum effizienten Importieren von Daten in ein Repository und wird von Tools wie [git-filter-repo(1)](https://github.com/newren/git-filter-repo) verwendet, um die History eines Repositorys in großem Umfang neu zu schreiben. Im Git 2.52 Release hat git-fast-import(1) die Option `--signed-commits=\u003Cmode>` gelernt, ähnlich wie die gleiche Option in git-fast-export(1). Mit dieser Option wurde es möglich, Signaturen von Commits/Tags ohne Bedingung beizubehalten oder zu entfernen.\n\nIn Situationen, in denen nur ein Teil der Repository-History neu geschrieben wurde, wird jede Signatur für neu geschriebene Commits/Tags ungültig. Das bedeutet, dass git-fast-import(1) darauf beschränkt ist, entweder alle Signaturen zu entfernen oder alle Signaturen zu behalten, selbst wenn sie ungültig geworden sind. Aber ungültige Signaturen zu behalten, macht nicht viel Sinn, daher führt das Neuschreiben der History mit git-filter-repo(1) dazu, dass alle Signaturen entfernt werden, selbst wenn der zugrunde liegende Commit/Tag nicht neu geschrieben wurde. Das ist schade, denn wenn der Commit/Tag unverändert ist, ist seine Signatur noch gültig, und es gibt daher keinen wirklichen Grund, sie zu entfernen. Was wirklich benötigt wird, ist eine Möglichkeit, Signaturen für unveränderte Objekte zu erhalten, aber ungültige zu entfernen.\n\nMit dem Release von Git 2.53 hat die Option `--signed-commits=\u003Cmode>` von git-fast-import(1) einen neuen Modus `strip-if-invalid` gelernt, der, wenn angegeben, nur Signaturen von Commits entfernt, die durch das Neuschreiben ungültig werden. Mit dieser Option wird es also möglich, einige Commit-Signaturen bei der Verwendung von git-fast-import(1) zu erhalten. Das ist ein entscheidender Schritt zur Bereitstellung der Grundlage für Tools wie git-filter-repo(1), um gültige Signaturen zu erhalten und schließlich ungültige Signaturen neu zu signieren.\n\nDieses Projekt wurde von [Christian Couder](https://gitlab.com/chriscool) geleitet.\n\n## Mehr Daten in git-repo-structure gesammelt\n\nIm Git 2.52 Release wurde der „structure\"-Subcommand zu git-repo(1) eingeführt. Die Absicht dieses Befehls war es, Informationen über das Repository zu sammeln und schließlich ein nativer Ersatz für Tools wie [git-sizer(1)](https://github.com/github/git-sizer) zu werden. Bei GitLab hosten wir einige extrem große Repositories, und Einblicke in die allgemeine Struktur eines Repositorys sind entscheidend, um seine Performance-Charakteristiken zu verstehen. In diesem Release sammelt der Befehl jetzt auch Informationen zur Gesamtgröße von erreichbaren Objekten in einem Repository, um die Gesamtgröße des Repositorys zu verstehen. In der folgenden Ausgabe kannst du sehen, dass der Befehl jetzt sowohl die gesamten Inflated- als auch Disk-Größen von erreichbaren Objekten nach Objekttyp sammelt.\n\n```shell\n\n$ git repo structure\n\n| Repository structure | Value      |\n| -------------------- | ---------- |\n| * References         |            |\n|   * Count            |   1.78 k   |\n|     * Branches       |      5     |\n|     * Tags           |   1.03 k   |\n|     * Remotes        |    749     |\n|     * Others         |      0     |\n|                      |            |\n| * Reachable objects  |            |\n|   * Count            | 421.37 k   |\n|     * Commits        |  88.03 k   |\n|     * Trees          | 169.95 k   |\n|     * Blobs          | 162.40 k   |\n|     * Tags           |    994     |\n|   * Inflated size    |   7.61 GiB |\n|     * Commits        |  60.95 MiB |\n|     * Trees          |   2.44 GiB |\n|     * Blobs          |   5.11 GiB |\n|     * Tags           | 731.73 KiB |\n|   * Disk size        | 301.50 MiB |\n|     * Commits        |  33.57 MiB |\n|     * Trees          |  77.92 MiB |\n|     * Blobs          | 189.44 MiB |\n|     * Tags           | 578.13 KiB |\n\n```\n\nWer genau hinschaut, dem fällt vielleicht auch auf, dass die Größenwerte in der Tabellenausgabe jetzt auch benutzerfreundlicher mit angehängten Einheiten aufgelistet werden. In zukünftigen Releases hoffen wir, die Ausgabe dieses Befehls weiter zu erweitern, um zusätzliche Datenpunkte bereitzustellen, wie zum Beispiel die größten einzelnen Objekte im Repository.\n\nDieses Projekt wurde von [Justin Tobler](https://gitlab.com/justintobler) geleitet.\n\n## Mehr erfahren\n\nDieser Artikel hat nur einige der Beiträge von GitLab und der breiteren Git-Community für dieses neueste Release hervorgehoben. Du kannst mehr über diese aus der [offiziellen Release-Ankündigung](https://lore.kernel.org/git/xmqq4inz13e3.fsf@gitster.g/T/#u) des Git-Projekts erfahren. Schau dir auch unsere [früheren Git-Release-Blogposts](https://about.gitlab.com/blog/tags/git/) an, um andere vergangene Highlights von Beiträgen der GitLab-Teammitglieder zu sehen.","https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1749663087/Blog/Hero%20Images/git3-cover.png",[24,678,259],{"featured":12,"template":13,"slug":706},"whats-new-in-git-2-53-0",{"promotions":708},[709,723,736,748],{"id":710,"categories":711,"header":713,"text":714,"button":715,"image":720},"ai-modernization",[712],"ai-ml","Is AI achieving its promise at scale?","Quiz will take 5 minutes or less",{"text":716,"config":717},"Get your AI maturity score",{"href":718,"dataGaName":719,"dataGaLocation":241},"/assessments/ai-modernization-assessment/","modernization assessment",{"config":721},{"src":722},"https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1772138786/qix0m7kwnd8x2fh1zq49.png",{"id":724,"categories":725,"header":728,"text":714,"button":729,"image":733},"devops-modernization",[726,727],"product","devsecops","Are you just managing tools or shipping innovation?",{"text":730,"config":731},"Get your DevOps maturity score",{"href":732,"dataGaName":719,"dataGaLocation":241},"/assessments/devops-modernization-assessment/",{"config":734},{"src":735},"https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1772138785/eg818fmakweyuznttgid.png",{"id":737,"categories":738,"header":740,"text":714,"button":741,"image":745},"security-modernization",[739],"security","Are you trading speed for security?",{"text":742,"config":743},"Get your security maturity score",{"href":744,"dataGaName":719,"dataGaLocation":241},"/assessments/security-modernization-assessment/",{"config":746},{"src":747},"https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1772138786/p4pbqd9nnjejg5ds6mdk.png",{"id":749,"paths":750,"header":753,"text":754,"button":755,"image":760},"github-azure-migration",[751,752],"migration-from-azure-devops-to-gitlab","integrating-azure-devops-scm-and-gitlab","Is your team ready for GitHub's Azure move?","GitHub is already rebuilding around Azure. Find out what it means for you.",{"text":756,"config":757},"See how GitLab compares to GitHub",{"href":758,"dataGaName":759,"dataGaLocation":241},"/compare/gitlab-vs-github/github-azure-migration/","github azure migration",{"config":761},{"src":735},{"header":763,"blurb":764,"button":765,"secondaryButton":770},"Beginne noch heute, schneller zu entwickeln","Entdecke, was dein Team mit der intelligenten Orchestrierungsplattform für DevSecOps erreichen kann.\n",{"text":766,"config":767},"Kostenlosen Test starten",{"href":768,"dataGaName":47,"dataGaLocation":769},"https://gitlab.com/-/trial_registrations/new?glm_content=default-saas-trial&glm_source=about.gitlab.com/de-de/","feature",{"text":49,"config":771},{"href":51,"dataGaName":52,"dataGaLocation":769},1777302613183]